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Freitag, 31. Mai 2013

Meister Pfriem strickt Strümpfe und Me-Made-May Day 31


Achtung, es könnt ein Angeber- und Motzbeitrag folgen, der wieder das Wetter nicht außer Acht lassen kann.

Trachtenkniestrümpfe stricken ist ein Plan, den ich schon lange verfolge, mich aber noch nie an die Umsetzung gewagt habe.
Kürzere Socken habe ich schon einige gestrickt. Vor gut 15 Jahren hatte ich mal eine recht intensive Sockenstrickphase, die Ergebnisse aus dieser Zeiten halten mir und einigen Familienmitgliedern bis heute die Füße warm.


Auf dem Foto sind einige Socken aus dieser Zeit (die ersten die mir entgegen gefallen sind).
Das kleine Söckchen ist Teil des letzten Paar Sockens, das ich gestrickt habe. Es sollte eigentlich für meine Tochter sein, war aber nie was anderes als ein Puppenstrumpfpaar.
Nun haben wir aus einer Twitterrunde heraus, beschlossen Trachtenkniestrümpfe zu stricken, für mich der entscheidende Anstoß, mich endlich mal daran zu wagen.
Das Wetter tut hier sein übriges dazu. Der Dauerregen macht mich nicht nur übellaunig, sondern beunruhigt mich auch nach unserem letzten Starkregenunglück.
Der Main hat Hochwasser und der Bach rauscht, ist groß und braun.
Stricken beruhigt mich in solchen Situationen mehr als Nähen und hält  ich davon ab, alle fünf Minuten zum Bach zu rennen (wobei wir gerade schon wieder Gestrüpp entfernen mussten, damit sich´s nicht staut).


So ist es also nicht verwunderlich, dass ich bereits einen langen Kniestrumpf fertig habe.
Ich hatte mich für den Anfang mal für ein einfaches Drops-Modell (Eleonora) entschieden.
Sowohl Modell- als auch Wollauswahl kommen ganz gut hin. Nun muss ich mich nur noch durch den langweiligen zweiten Strumpf kämpfen und bin dann bereit für meine weiteren Pläne.


Wolle ist zunächst noch ausreichend da, vieles aus meiner Sockenstrickphase und dann halt so Schnäppchen, die sich über die Jahre angesammelt haben und an denen ich ja nie vorbei komme.
Als nächstes Projekt habe ich mir dann zwei Modelle aus dem Verena Sonderheft „in 80 Socken um die Welt“ vorgenommen. Die Schwarzwald-Kniestrümpfe und die bayerischen Wadl-Strümpfe. Vermutlich auch in dieser Reihenfolge.
Dann, nach Beendigung der Wadl-Strümpfe werde ich mich bestimmt reif genug fühlen, um mich an echte traditionelle alpenländische Strickkunst zu wagen.


Diese Bücher habe ich mir vor zig Jahren mal gekauft und sie waren auch der Grund dafür, mir überhaupt Trachtenstrümpfe stricken zu wollen.



Die Strickanleitungen in diesen Büchern sind eher dürftig, sie zielen eher darauf ab, sich anhand von Musterbändern und Strümpfen aus Museen und Erbschaften, selbst Strümpfe zusammen zu stellen.
Einzelne Strümpfe kann man auch nachstricken. 


Allerdings wurden diese Strümpfe mit dünner Strumpfwolle (3fach-Garne) und dünnem Baumwollgarn gestrickt.
Nadelspiele der Stärken 1,25, 1,5 und 2 habe ich mir für die Verwirklichung meines Planes schon besorgt, ich meine es also (zumindest momentan) ernst!

Aber Eile mit Weile, Entspannungsstricken ist angesagt, ein Strumpf nach dem anderen.

Julia
 
PS: Heute ist der letzte Tag vom Me-Made-May, diesmal Thementag „rot“. Da ziehe ich doch gerne wieder einen meiner Lieblingsröcke an (roter Ginger).


Donnerstag, 30. Mai 2013

Me-Made-May Day 30


Ganz so lückenlos durchgehalten wie ich es mir vorgenommen hatte, habe ich den Me Made May nicht. Ich hatte zwar jeden Tag selbst genähtes an, aber das tägliche Fotografieren und Posten hat nicht immer hingehauen.
Heute ist bei uns Feiertrag, „Fräulein Leichnam“ wie meine kleine Schwester früher immer meinte, daher ist es heute wieder etwas entspannter.
Außerdem haben wir seit gestern endlich wieder ein Auto. Juhu.

 
Ich trage mein geblümtes „Robe Bleuet“ (hier schon mal gezeigt), natürlich ein Muss für den Mai wegen Blümchen und Bleuet.
Ich finde dieses Kleid etwas zu kurz für mich und werde mir von dem hübschen Schnitt bestimmt noch eine oder mehr Versionen in noch mal > 5cm länger nähen.
Das Jäckchen habe ich übrigens hier schon mal vorgestellt.

Julia

Sonntag, 26. Mai 2013

Me-made-May Day 26


So, heute ist es nicht nur kalt, sondern auch nass. Na bravo.
Eigentlich möchte ich nämlich nachher noch auf den erstmalig stattfindenden Stoffmarkt nach Würzburg.


Momentan trage ich meinen roten Rock nach „Ginger“ (hier schon mal gezeigt) und ein graues Oberteil aus dickerem Jersey, ich habe es hier schon mal vorgestellt.
So und jetzt laminiere ich mich noch....

Julia

Dienstag, 21. Mai 2013

Me-Made-May Day 21



Beim heutigen wechselhaften Wetter habe ich mal zu einer Jeans gegriffen und dazu trage ich eine Bluse nach dem Sewaholic-Schnitt „Alma“. Eigentlich ist auf der Bluse ein rosa/grünes Blümchenmuster, aber irgendwie sind die momentanen Lichtverhältnisse nicht die besten zum Fotografieren.
Vom Schnitt bin ich so mäßig überzeugt.
Erst mal das Positive:
Die Kragenkonstruktion finde ich sehr gelungen. Unter- und Oberkragen sind unterschiedliche Schnitteile, dadurch fällt der Kragen sehr gut, besser als z.B. der Kragen bei der „Violet“-Bluse.


Ich bin allerdings mit der Passform nicht zufrieden. Kann natürlich spezifisch an meiner Figur liegen, aber irgendwie sitzt die Bluse an keiner Stelle richtig gut, entweder zu weit (Taille, Hüfte, Halsausschnitt und Dekolletee) und enger um Brust und Armausschnitten.
Ich kann nicht gut anpassen, v.a. wenn es an so vielen Stellen nicht richtig sitzt.
Daher werde ich den Schnitt vermutlich nicht mehr verwenden.
Vom Sewaholic „Cambie“-Schnitt bin ich auch nicht begeistert. Da habe ich noch ein halbfertiges Frustkleid rum liegen, ein bisschen probier ich noch rum, aber ob das gut wird, bezweifle ich.
Ich werde berichten.

Julia

Samstag, 11. Mai 2013

Me-Made-May Day 11


Heute, an einem typischen Samstag (putzen, einkaufen, am Haus was machen, schauen, was vom Tag noch übrig ist) trage ich mal wieder meinen Ginger-Jeansrock und ein recht altes Jersey-Oberteil nach burda (Modell 107/8 aus 4 /2007). Das ist übrigens der gleiche Schnitt wie dieses Kleid.


Wir, die MeMadeMittwoch-Crew, hatten ja an Himmelfahrt einen Text auf dem MMM-Blog veröffentlicht. 
Dieser Text hat leider zu etwas Verwirrung in der Nähbloggerwelt geführt. 
Mellenie hat sich gestern die Mühe gemacht, einige Passagen heraus zu arbeiten und einzelne Begriffe sehr verständlich erklärt. 
Lest unbedingt hier ihren Artikel.

Julia

Freitag, 10. Mai 2013

Me-Made-May Day 10 und ein paar Gedanken



Heute trage mein braungrundiges Viskosejerseykleid, das ich kürzlich hier vorgestellt habe.
Langweilig, wieder dunkelgrundig und was kleingemustertes drauf (meine Mutter hat schon geschimpft ;-)), aber ich trage es nun mal heute.

Gestern entbrannte ja mal wieder eine heiße Diskussion über das Thema, den Kopf auf den Fotos mit den selbst gemachten Kleidungsstücken zu zeigen oder nicht. 
Im Prinzip möchte ich mich eigentlich gar nicht dazu äußern, weil ich die ganze Diskussion überflüssig finde.
Wieso macht sie es dann trotzdem?
Sie schreibt doch eigentlich sonst nichts anderes, als über ihre Freud und ihr Leid beim Nähen?
Und jetzt kommt ein Sermon, obwohl das ganze Thema überflüssig ist?
Ich will jetzt nicht wie der Schuhbeck aus der uralt Herta-Fleischwurstwerbug sagen: „ja eben drum.“
Nein, ich habe gerade mal  das Bedürfnis und außerdem muss ich heute nicht arbeiten (und schiebe mein Geschreibsel vor, damit ich nicht im Dach Spachteln muss).

Nun also meine, etwas ungeordneten Gedanken dazu:

1.  Auf ihrem Blog ist jede selbst die Bestimmerin, da haben sich die anderen nicht einzumischen in das, was man schreibt. 
Egal ob man schreibt, ich finde es doof (absichtlich mal so formuliert) was die anderen machen und deswegen verlinke ich sie nicht oder ob ich es eben so („doof“) mache. 
Ob es nun besonders nett ist, beim Kundtun der eigenen Meinung andere zu bewerten, das sei freigestellt. Man kann, muss aber nicht, und man muss dann natürlich mit Resonanz rechnen.

2.  Ob auf den Fotos mein Kopf zu sehen ist oder nicht, hat nichts mit der Persönlichkeit oder der „Tiefe“ des Blogs zu tun. 
Mein Blog zum Beispiel ist sehr flach, sehr monothematisch, sehr langweilig. 
Viele meiner Lieblingsblogs, viele ohne Kopf, sind da sehr viel vielschichtiger. Verraten sehr viel mehr über die Schreiberin, über ihre Gedanken, Einstellung, ihre Werte. Diese Blogs sind viel persönlicher als meiner, zeigen mehr Gesicht. Sind dadurch lesenswert.

3.  Aus welchen Gründen der Kopf nicht gezeigt wird, ist jeder Bloggerin selbst überlassen und muss auch nicht argumentiert werden. 
Ich habe auch am Anfang bei den Fotos den Kopf abgeschnitten, befinde mich aber seit einiger Zeit in einer andern (beruflichen) Lage und kann daher inzwischen mit der Problematik freier umgehen. 
Mangelndes Selbstbewusstsein oder Angst aus ästhetischen Gründen sein Gesicht nicht zeigen zu können, sehe ich eher weniger als Beweggrund, zumindest was meine Altersklasse betrifft.

4.  Ich habe bewusst den langweiligen monothematischen Blog. 
Mein Blog befasst sich fast ausschließlich mit meinem Hobby „Nähen“, ich achte zum Beispiel, um jetzt auf das Kopfthema zurück zu kommen, bei den Fotos darauf, nicht zu sehr in die Kamera zu schauen, denn  ich möchte, dass meine Kleidung und nicht mein Gesicht angeschaut wird. Nicht weil ich ein Problem mit meinem Gesicht habe, an das habe ich mich inzwischen gewöhnt, meine Pubertät liegt auch schon Jahre zurück, sondern weil das Gesicht die Blicke zu sehr ablenken würde und mir geht´s nun mal monothematisch – um meine Nähwerke.

5.  Ich bin keine geübte und talentierte Verfasserin. Meinungen, die im Blog Kund getan werden, werden verstanden und missverstanden. Die eine oder andere vermag es besser, Nuancen wieder zu geben und weniger Missverstehen zu erzeugen. Mir fällt das schwer. Das Internet versteht keine Ironie und sich dann immer wieder selbst rechtfertigen zu müssen über einen Punkt, den man nicht mal so gemeint hat, das ist mir zu lästig. 
Ich diskutiere schon gerne, (natürlich am liebsten mit Leuten, die meiner Meinung sind ;-)), finde es aber müßig, mich mit vorgegebenen und festgefahrenen Meinung beschäftigen zu müssen, egal, ob diese ideologisch geprägt sind oder aufgrund einer persönlichen Antipathie herrühren. Nicht auf meinem Hobby-Blog.

6. Ich finde es sehr gut, dass es nicht nur solche „Biedermeier-Blogs“ gibt wie meine. 
Ich finde es wunderbar, über das Blog Gleichgesinnte zu finden und gefunden zu haben. So unterschiedlich wir auch alle sind, wir haben ein gemeinsames wunderbares Hobby, das uns verbindet. Bei diesem Thema dürfen wir unverblümt irrational emotional miteinander umgehen und ernten dennoch Verständnis. 
Themen, die darüber hinausgehen, sind sensibel, da ist weniger oft mehr, da ist es meiner Meinung nach besser, gerade im www, zurückhaltender zu sein und schlicht weg freundlicher mit einander um zu gehen, gerade wenn man sich nicht persönlich kennt.


Julia

Donnerstag, 9. Mai 2013

Me-Made-May Day 9


Heute werde ich meine Schwägerinnen besuchen, die Geburtstag feiern. Also keine typische Vatertagsveranstaltung für meinen Mann.


Ich trage ein Kleid, das ich im Februar voreilig und neugierig auf den Schnitt und den Frühling genäht habe. Es handelt sich um Simplicity 1803, wieder ein Schnitt aus der Project Runway Kollektion, die ich wegen deren Vielseitigkeit gerne mag. Den leichten glatten Baumwollbatist habe ich beim Stoff und Stil WSV erstanden.
Der Schnitt ist schön zu nähen, nur fällt er deutlich größer aus, als die übrigen Simplicity-Schnitte, die ich bisher genäht habe. Das nächste mal (es wird ein nächstes mal geben) nehme ich eine Größe kleiner.

Wer mich heute bei dem Finale des Himmelfahrtskommandos vermissen sollte, dem sei gesagt, mein Jäckchen ist verschollen. Verschwunden. Vermisst. So was passiert im Kampf

Schaut heute unbedingt auf den MeMadeMittwoch-Blog. Wir haben dort einen lesenswerten Post veröffentlicht. Ich darf mich so positiv darüber äußern, ohne zu großes Eigenlob, denn leider war ich beim Verfassen nicht fleißigste. Das Lob gebührt mehr den anderen.
 

Julia

Freitag, 3. Mai 2013

Me-Made-May Day 3




Heute bin ich früher dran, verbringe ich doch den Tag mit krankem Kind. :-(
Ich trage heute bekannte Sachen: eine Bluse nach „Violet“ von Colette Patterns und mal wieder einen „Ginger“ –Jeansrock, ebenfalls Colette.
Übrigens diese Kniestrümpfe habe bei Frau Kirsche entdeckt und musste sie einfach haben.
(Danke, Juli für das Angebot!) 
Sehr angenehm für die frischen Maitemperaturen.

Freitags gibt es im Rahmen des Me-Made-May Thementage. Der heutige ist Wasser.
Nicht, dass ich sonst ein besonders einfallsreicher Mensch wäre, aber Kindkrank bedingter Schlafmangel schlägt sich da nochmals negativ wieder.
Daher zum Thementag „Wasser“ ein hübsches Bild von mir mit Wasserflasche:

 
Ich lege aber Wert darauf, dass die eine klassische deutsche Glasmehrwegflasche ist. Wasser in Plastikflaschen mag ich nicht, da bin ich eigen. Selbst die Plastikmehrwegflaschen finde ich nicht so gut, auch weil die Proportionen der Glasflasche verschoben wurden. 
Schönes klassisches Design verhunzt! 
Hilfe bin ich konservativ!

Today I have an ill child, so I have to show the water that´s in the house. A sparkling mineral water in a returnable glass bottle.
I´m wearing a blouse ( „Violet“ Colette Patterns) and a denim skirt („Ginger“ Colette Patterns) I made about a year ago.

Julia

Freitag, 12. April 2013

Me Made May 2013

Auch wenn ich es vielleicht bereuen werde, aber ich mache mit bei Zoes Me Made May 2013.

I, Julia, sign up as a participant of Me-Made-May '13. I endeavour to wear one handmade garment each day for the duration of May 2013' and write a few words about it in my bad english.

me-made-may'13

Wobei ich momentan davon ausgehe, dass es schwieriger für mich sein wird, dazu kurz auf englisch zu bloggen und Fotos zu machen, als selbst gemachte Kleidung für einen Monat zu finden. Ich nähe ja schon sehr lange.

Julia