Mittwoch, 15. Mai 2013

Me Made Mittwoch Nr. 69 und Me-Made-May Day 15



Nachdem heute der schönste Tag der Woche werden soll, habe ich mich für ein helles Kleid entschieden. 
Es ist das erste Modell (ein weiteres habe ich hier schon mal gezeigt), das ich nach McCalls 6503 genäht habe, eines meiner drei „Frühlingsherbeisehnkleider“, die ich im Februar gemacht habe. 


Ich habe ein Baumwoll/Leinenmischgewebe verwendet, das ich bei Buttinette bestellt hatte. Der Stoff ließ sich super gut verarbeiten und trägt sich angenehm.


Heute Morgen trug ich zum Kleid noch ein Strickjäckchen. 
Ich habe es nach „Fawn“ aus Kim Hargreaves´“Cherished“ gestrickt. 
Vielleicht erinnert sich jemand, es war eines meiner fünf „Frühjahrsjäckchen-Knit-Along“-Projekte. Nun habe ich vier fertig, das fünfte wird bestimmt auch noch gestrickt. Letztes Jahr hätte ich das Jäckchen eh noch nicht gebraucht, denn es passt perfekt zu diesem Kleid und das habe ich ja erst seit heuer. ;-)
Man kann sich doch alles schön reden!

Nun aber zu den anderen Damen, die heute beim MeMadeMittwoch mit machen.

Julia

Dienstag, 14. Mai 2013

Me-Made-May Day 14



Heute habe ich ein „Probekleid“ an. 
Ich wollte den Schnitt Simplicity 2444 erst mal ausprobieren und habe daher einen älteren Ikea-Baumwollstoff verwendet. 
Meinem Mann gefällt das Kleid nicht. Ich bin auch nicht hundertprozentig davon überzeugt, aber es ist bequem und da ich heute, außer Kinderturnen keinen offiziellen Termin habe, führe ich es mal aus und schaue, ob es mir im Laufe des Tages besser gefällt.

Julia

Montag, 13. Mai 2013

Me-Made-May Day 13



Ich sollte mir merken, die Fotos lieber am Morgen zu machen. Dieses Bild ist nach der Arbeit entstanden und ich habe natürlich zu spät gemerkt wie verstrubbelt ist bin.
Naja, wir sind ja unter uns.....ODER?
Ich trage mal wieder meinen Lieblingsjeansgingerrock und eine Bluse nach dem Schnittmuster „Jasmine“, hier habe ich sie schon mal vorgestellt.
Ihr seht, ganz ohne Wiederholungen komme ich nicht durch.

Julia

Sonntag, 12. Mai 2013

Me-Made-May Day 12



Heute trage ich lilafarbiges Jerseykleid nach Onion 2022.  Hier habe ich es schon mal gezeigt. Viele mögen den Schnitt sehr, viele gar nicht.
Zugegebenermaßen ein Jerseykleid in diesem Stil hat immer was von Schlumbshosenersatz. 
Aber hey, an so einem verregneten Eisheiligen Sonntag, da plane ich, gemütlich am Sofa zu sitzen und stricken oder vielleicht zu nähen und wenn einer was von mir will, dann sage ich: „Nein, heute ist Muttertag.“
Dieser Plan funktioniert ganz bestimmt!!!!!!! ;-)

Julia

Samstag, 11. Mai 2013

Me-Made-May Day 11


Heute, an einem typischen Samstag (putzen, einkaufen, am Haus was machen, schauen, was vom Tag noch übrig ist) trage ich mal wieder meinen Ginger-Jeansrock und ein recht altes Jersey-Oberteil nach burda (Modell 107/8 aus 4 /2007). Das ist übrigens der gleiche Schnitt wie dieses Kleid.


Wir, die MeMadeMittwoch-Crew, hatten ja an Himmelfahrt einen Text auf dem MMM-Blog veröffentlicht. 
Dieser Text hat leider zu etwas Verwirrung in der Nähbloggerwelt geführt. 
Mellenie hat sich gestern die Mühe gemacht, einige Passagen heraus zu arbeiten und einzelne Begriffe sehr verständlich erklärt. 
Lest unbedingt hier ihren Artikel.

Julia

Freitag, 10. Mai 2013

Me-Made-May Day 10 und ein paar Gedanken



Heute trage mein braungrundiges Viskosejerseykleid, das ich kürzlich hier vorgestellt habe.
Langweilig, wieder dunkelgrundig und was kleingemustertes drauf (meine Mutter hat schon geschimpft ;-)), aber ich trage es nun mal heute.

Gestern entbrannte ja mal wieder eine heiße Diskussion über das Thema, den Kopf auf den Fotos mit den selbst gemachten Kleidungsstücken zu zeigen oder nicht. 
Im Prinzip möchte ich mich eigentlich gar nicht dazu äußern, weil ich die ganze Diskussion überflüssig finde.
Wieso macht sie es dann trotzdem?
Sie schreibt doch eigentlich sonst nichts anderes, als über ihre Freud und ihr Leid beim Nähen?
Und jetzt kommt ein Sermon, obwohl das ganze Thema überflüssig ist?
Ich will jetzt nicht wie der Schuhbeck aus der uralt Herta-Fleischwurstwerbug sagen: „ja eben drum.“
Nein, ich habe gerade mal  das Bedürfnis und außerdem muss ich heute nicht arbeiten (und schiebe mein Geschreibsel vor, damit ich nicht im Dach Spachteln muss).

Nun also meine, etwas ungeordneten Gedanken dazu:

1.  Auf ihrem Blog ist jede selbst die Bestimmerin, da haben sich die anderen nicht einzumischen in das, was man schreibt. 
Egal ob man schreibt, ich finde es doof (absichtlich mal so formuliert) was die anderen machen und deswegen verlinke ich sie nicht oder ob ich es eben so („doof“) mache. 
Ob es nun besonders nett ist, beim Kundtun der eigenen Meinung andere zu bewerten, das sei freigestellt. Man kann, muss aber nicht, und man muss dann natürlich mit Resonanz rechnen.

2.  Ob auf den Fotos mein Kopf zu sehen ist oder nicht, hat nichts mit der Persönlichkeit oder der „Tiefe“ des Blogs zu tun. 
Mein Blog zum Beispiel ist sehr flach, sehr monothematisch, sehr langweilig. 
Viele meiner Lieblingsblogs, viele ohne Kopf, sind da sehr viel vielschichtiger. Verraten sehr viel mehr über die Schreiberin, über ihre Gedanken, Einstellung, ihre Werte. Diese Blogs sind viel persönlicher als meiner, zeigen mehr Gesicht. Sind dadurch lesenswert.

3.  Aus welchen Gründen der Kopf nicht gezeigt wird, ist jeder Bloggerin selbst überlassen und muss auch nicht argumentiert werden. 
Ich habe auch am Anfang bei den Fotos den Kopf abgeschnitten, befinde mich aber seit einiger Zeit in einer andern (beruflichen) Lage und kann daher inzwischen mit der Problematik freier umgehen. 
Mangelndes Selbstbewusstsein oder Angst aus ästhetischen Gründen sein Gesicht nicht zeigen zu können, sehe ich eher weniger als Beweggrund, zumindest was meine Altersklasse betrifft.

4.  Ich habe bewusst den langweiligen monothematischen Blog. 
Mein Blog befasst sich fast ausschließlich mit meinem Hobby „Nähen“, ich achte zum Beispiel, um jetzt auf das Kopfthema zurück zu kommen, bei den Fotos darauf, nicht zu sehr in die Kamera zu schauen, denn  ich möchte, dass meine Kleidung und nicht mein Gesicht angeschaut wird. Nicht weil ich ein Problem mit meinem Gesicht habe, an das habe ich mich inzwischen gewöhnt, meine Pubertät liegt auch schon Jahre zurück, sondern weil das Gesicht die Blicke zu sehr ablenken würde und mir geht´s nun mal monothematisch – um meine Nähwerke.

5.  Ich bin keine geübte und talentierte Verfasserin. Meinungen, die im Blog Kund getan werden, werden verstanden und missverstanden. Die eine oder andere vermag es besser, Nuancen wieder zu geben und weniger Missverstehen zu erzeugen. Mir fällt das schwer. Das Internet versteht keine Ironie und sich dann immer wieder selbst rechtfertigen zu müssen über einen Punkt, den man nicht mal so gemeint hat, das ist mir zu lästig. 
Ich diskutiere schon gerne, (natürlich am liebsten mit Leuten, die meiner Meinung sind ;-)), finde es aber müßig, mich mit vorgegebenen und festgefahrenen Meinung beschäftigen zu müssen, egal, ob diese ideologisch geprägt sind oder aufgrund einer persönlichen Antipathie herrühren. Nicht auf meinem Hobby-Blog.

6. Ich finde es sehr gut, dass es nicht nur solche „Biedermeier-Blogs“ gibt wie meine. 
Ich finde es wunderbar, über das Blog Gleichgesinnte zu finden und gefunden zu haben. So unterschiedlich wir auch alle sind, wir haben ein gemeinsames wunderbares Hobby, das uns verbindet. Bei diesem Thema dürfen wir unverblümt irrational emotional miteinander umgehen und ernten dennoch Verständnis. 
Themen, die darüber hinausgehen, sind sensibel, da ist weniger oft mehr, da ist es meiner Meinung nach besser, gerade im www, zurückhaltender zu sein und schlicht weg freundlicher mit einander um zu gehen, gerade wenn man sich nicht persönlich kennt.


Julia

Donnerstag, 9. Mai 2013

Me-Made-May Day 9


Heute werde ich meine Schwägerinnen besuchen, die Geburtstag feiern. Also keine typische Vatertagsveranstaltung für meinen Mann.


Ich trage ein Kleid, das ich im Februar voreilig und neugierig auf den Schnitt und den Frühling genäht habe. Es handelt sich um Simplicity 1803, wieder ein Schnitt aus der Project Runway Kollektion, die ich wegen deren Vielseitigkeit gerne mag. Den leichten glatten Baumwollbatist habe ich beim Stoff und Stil WSV erstanden.
Der Schnitt ist schön zu nähen, nur fällt er deutlich größer aus, als die übrigen Simplicity-Schnitte, die ich bisher genäht habe. Das nächste mal (es wird ein nächstes mal geben) nehme ich eine Größe kleiner.

Wer mich heute bei dem Finale des Himmelfahrtskommandos vermissen sollte, dem sei gesagt, mein Jäckchen ist verschollen. Verschwunden. Vermisst. So was passiert im Kampf

Schaut heute unbedingt auf den MeMadeMittwoch-Blog. Wir haben dort einen lesenswerten Post veröffentlicht. Ich darf mich so positiv darüber äußern, ohne zu großes Eigenlob, denn leider war ich beim Verfassen nicht fleißigste. Das Lob gebührt mehr den anderen.
 

Julia