Mittwoch, 5. September 2018

Me Made Mittwoch Nr. 152

Heute ist es noch mal sehr heiß hier. 


Ich komme eben von der Landesgartenschau in Würzburg und sehe dementsprechend etwas verknittert mit diesem Rock aus Leinen aus.
Den Rock habe ich mir vor einiger Zeit nach einem Schnitt aus Ottobre woman 2/2018 genäht. Ich habe diesen Schnitt auch schon aus einem einfarbigen Stoff umgesetzt und finde beide Versionen schön, auch wenn das asymmetrische Detail mit dem eingesetzten Keil beim einfarbigen Rock etwas deutlicher sichtbar ist.


Das Shirt ist nach einem Schnitt aus einer der ersten Ausgaben der La Maison Victor. Eigentlich habe ich mir zu diesem Rock ein anderes Shirt genäht, dessen Schnitt auch in der Ottobreausgabe ist, es hat aber dreiviertel-Ärmel und das ist mir heute definitiv zu warm. 


Ansonsten genieße ich meine letzte Urlaubswoche und ein paar unserer spärlichen späten Tomaten und den MMM, wo heute wieder schöne Kleidungsstücke zu sehen sind.

Julia

Mittwoch, 4. April 2018

Me Made Mittwoch Nr. 151

Heute bin ich auch mal wieder beim MeMadeMittwoch dabei. 



Ich trage einen Rock und ein Oberteil, die ich mir vor einiger Zeit schon genäht habe.

Die Stoffe von beiden Kleidungsstücken habe ich abgestaubt. Den Jeans für den Rock von Claudia (vielen Dank noch mal!) und den Blusenstoff habe ich über einen Bekannten aus dem Nachlass einer Schneiderin bekommen. 


Das Schnittmuster des Rockes war in der Ottobre woman 5/2017, das des Oberteils in der La Maison Victor Mai/ Juni 2017 („Lizzie“).
Beide Schnittmuster sind leicht und schnell umsetzbar, ich war beim Rock nur so blöd, dass ich den Verschluss wie für einen Männerrock genäht habe. Ist mir bisher auch noch nicht so oft passiert... Trotzdem bin ich sowohl mit dem Rock, als auch mit dem Oberteil ganz zufrieden. Die Knoten an den Ärmeln sind halt eher für Tage, an denen man nicht so viel macht...





Wer ist heute beim MMM dabei? >klick<



Julia

Sonntag, 11. März 2018

Neues im Nähzimmer - LANGER POST


In meinem Nähzimmer ist eine neue Maschine eingezogen. Was für ein Segen!
Wer hier liest, dem mag aufgefallen sein, dass ich mich schon öfter sehr negativ über meine alte Coverlock Maschine (Cover&Chain) geäußert habe. Wer mit mir zusammenwohnt, der hat diese Äußerungen auch schon öfter hören müssen, eventuell auch mal lauter und ungefilterter als bei meinen schriftlichen Äußerungen.
Egal ob aus Liebe oder Selbstschutz, mein Mann hat meinem Kummer ein Ende bereitet und mir eine neue Coverlock- Maschine zum Geburtstag geschenkt. Dabei hat er sich nicht lumpen lassen und ich habe eine Babylock BLCS bekommen.



Ich hatte mich vorher etwas informiert und war noch etwas schwankend zwischen Juki/Bernina (sind baugleich) und Babylock, aber letztendlich war bei mir dann schon die Beratung beim Flach und Monikas Empfehlung, ausschlaggebend, dass die Babylock meine heimliche Favoritin war.
Wichtig war für mich, dass die Maschine zuverlässig ohne Fehlstiche läuft, denn das war immer eine Riesenärger bei meiner alten und dass ich diverse Bandeinfasser montieren kann.
Ich habe jetzt die Maschine drei Wochen und was ich bisher genäht habe, ging alles ohne einen einzigen Fehlstich. Diesen Punkt hat die Babylock bisher mit Bravour geleistet.


Begeistert davon, dass die Maschine zuverlässig näht, habe ich mich daran gewagt, diverse Bandeinfasser auszuprobieren.
Ich habe zusammen mit der Maschine drei Einfasser von Babylock bekommen: den Doppelumschläger D13-4 08E 30mm auf 8mm, einen Saumumschläger 2,5mm und den Einzelumschläger. Mit dem Saumumschläger und dem Einzelumschläger von Babylock konnte ich nichts anfangen und ich habe sie zurück geschickt, aber der Doppelumschläger hat mich restlos begeistert.



Dieser Einfasser ermöglicht es, dass man offene Kanten mit einem Streifen in einem Schritt versäubern kann.  Dabei werden beim Streifen durch den Doppelumschläger schon die obere und die untere Kante eingeschlagen und er kann dann an den zwischen gelegten Stoff direkt mit einer Naht angenäht werden. 



Ich habe den Bandeinfasser mit diversen Jerseys und Bündchenware getestet und hatte immer ein gutes Ergebnis, sogar bei ganz garstig zu verarbeitenden Flutschjerseys (gelb geblümter Stoff). 





Angefixt durch diesen Bandeinfasser hatte ich gleich noch mehr Pläne wie und was ich alles mit Bandeinfassern machen könnte und ich habe mich daher mal im www umgeschaut. Ich bin dabei auf die Seiten von Tanja gekommen. 
Tanja hat nicht nur Beispiele auf ihrem Blog und auf der Coverseite, sondern auch sehr gute und ausführliche Videos bei Youtube. Wer sich für Bandeinfasser und Covermaschinen interessiert, der sollte unbedingt Tanjas Veröffentlichungen anschauen, so ausführliche und hilfreiche Informationen habe ich vorher noch nie zu einem Nähthema gefunden. Vielen Dank Tanja!
Durch Tanja habe ich dann auch erfahren, was die große weite Welt der Einfasser alles bereit hält und dass man nicht nur auf das bescheidene Sortiment der Nähmaschinenhersteller zurückgreifen muss, sondern dass es da weitere Quellen gibt.
Ich bin dann auf dem ebay Shop Nahttechnik gelandet und habe dort nach Beratung mit Herrn Bauer drei Einfasser bestellt.
Wichtig war mir, neben dem Doppelumschläger auch einen Bandeinfasser zu haben, der auf der Oberseite einschlägt, unten aber den Stoff einlagig lässt, damit beim Einfasssen mit Bündchenware kein zu dicker Wulst entsteht. 



Einen solchen Bandeinfassser nennt man Einzelumschläger oder „unten offen“. Ich habe mich für einen Einfasser für eine Streifenbreite von 35mm, der dann auf 12,7mm eingeschlagen wird, entschieden (Nahttechnik s109). Der Bandeinfasser von Nahttechnik hat auch wunderbar funktioniert und ließ sich dank der beigefügten Unterlegscheiben auch ohne Probleme an der Babylock montieren.






Neben dem Einfassen mit Jersey- oder Bündchenstreifen, wollte ich auch ausprobieren, ob es mit der Coverlock und Einfassern möglich ist, Falzgummi schnell und sicher anzunähen.


Daher habe ich zwei „Einfach-um“- Bandeinfasser bestellt, den Einmal-Einfasser A4 15,9mm auf 7,9mm 


und 


den Winkeleinfasser s124c mit Bremse 19mm auf 9,5mm.

Der einfache Einfasser hat bei normalen Singlejerseys gut funktioniert, nur bei den Flutschjerseys hatte ich etwas Probleme alles zu fassen. 





Wobei es jetzt schwer zu sagen ist, ob da jetzt der Einfasser hauptsächlich dafür verantwortlich ist oder ob es an den schmalen Gummis liegt.

Der breitere Winkeleinfasser hat den 19mm  Falzgummi ohne Fehler komplett gut annähen lassen, sogar beim schlecht zu verarbeitenden Jersey. 



Durch den Rechen und den Winkel ist das Einfassen leichter und schneller möglich, vielleicht gönne ich mir doch noch einen Winkeleinfasser für die schmalen Falzgummis.

Nun ein kurzes Fazit zu den Einfassern.
Ich bin total begeistert. Die Einfasser ermöglichen ein sauberes und schnelles Ergebnis. Die Geschwindigkeit mit der ich nun  z.B. Spaghetti-Tops nähen kann ist sensationell, ich kann es nur jedem empfehlen, mal Bandeinfasser auszuprobieren.

Julia

Mittwoch, 31. Januar 2018

Badeanzüge für G.

Badesachen selber machen –für Kinder.
Ein Thema, das die eine oder andere Person mit nicht ganz so schönen Erinnerungen verbindet.
Mich eingeschlossen.
Ich hatte nämlich in den 80ern einen selbst gehäkelten Bikini. Oder waren es sogar zwei? Ich erinnere mich nämlich an etwas Weißes und an irgendwas Rotes. 
Beides nicht so schön für mein damaliges Empfinden und vor allem recht unpraktisch. Das hatte glaube ich, meine Mutter auch recht schnell eingesehen, denn ich musste diese Teile nicht mehr als ein zweimal anziehen, bis sie durch etwas leichteres, schneller trocknendes ersetzt wurden.
Und nun nähe ich für meine Tochter Badeanzüge....
Aber....
Es ist nun mal so, dass die vorhandenen gekauften Badeanzüge meiner Tochter zu klein wurden und zwar hauptsächlich in der Länge. Der Sitz, vor allem im unteren Bereich war gar nicht schlecht, aber 116 ist inzwischen wirklich zu kurz.
Nachdem ich ja in den letzten Jahren schon etwas Erfahrung im Unterwäsche- und Badebekleidungsnähen gesammelt habe und natürlich auch entsprechende Materialien, beschloss ich mal schnell einen Badeanzug für sie zu nähen. Vielleicht auch nur so einen Zweitbadeanzug.
Wir sahen zusammen ein paar Ottobres durch und fanden schließlich zwei Modelle in den Heften 3/2011 und 3/2016, die in Frage kommen könnten.
G. entschied sich für den Badeanzug aus dem neueren Heft, dessen kleinste Größe 128 ist.


Ich war etwas skeptisch, ob der Anzug passen würde, daher entschieden wir uns, erst mal einen nicht ganz so schönen Stoff aus einem Restepaket von Wien 2000, zu verwenden.


Das Nähen ging ganz flott, aber siehe da, die Passform kam nicht hin. Die Länge insgesamt war o.k., auch oben an der Brust war die Passung gut, aber kurz darunter und vor allem dann ab der Taille abwärts war das gute Stück viel zu weit.
Ich hatte es eigentlich schon ein bisschen vorausgesehen, schließlich war die Passform bei den gekauften Anzügen auch immer schlecht und ich nähe für sie auch stets Oberteile aus der Ottobre 1-2 Größen größer als Röcke und Hosen, die ich dann entsprechend verlängere.
Anstatt den Schnitt aus Ottobre 3/2016 zu verändern, beschloss ich, es besser mit dem Schnitt aus 3/2011 zu versuchen.


Zum einen, weil ich recht viele kurze Badeanzugstoffreste habe, die in der Länge nicht mehr für das erste Modell reichen, wohl aber für das zusammengesetzte Modell aus 2011 und zum anderen, weil es dieses Modell in kleineren Größen gibt. Ich zeichnete also den Schnitt verändert ab. Für die oberen Vorder- und Rückenteile, sowie die eingesetzten Streifen, wählte ich Gr. 128, die unteren Teile zeichnete ich zu Gr. 122 hin.
Zunächst wählte ich wieder Stoffe, die zwar gefielen, aber nicht der Favorit waren und nähte einen Badeanzug zur Probe. 


Und siehe da: passt. Ziemlich gut sogar, wobei ich aber beschloss, für die zweite Version, die Kanten enger einzufassen indem ich die Einfassgummis etwas kürzer zuschnitt.
Ich nähte also noch einen Badeanzug, das geht an einem kurzen Abend, wenn man die Änderungen  schon weiß und nun hat sie ihr Wunschmodell mit optimaler Passform.


Die Badeanzüge habe ich übrigens alle mit 8mm Nahtzugabe zugeschnitten. Die Teilungs-, Schulter- und Seitennähte habe ich mit der Overlockmaschine genäht, die Schrittnaht mit der normalen Nähmaschine, da ich hier bessere Kontrolle darüber habe, dass das Schrittfutter genau da eingenäht ist, wo es hin soll. Zum Einfassen und Stabilisieren der Kanten habe ich 8mm breites Silikongummiband (Framilon o.ä.) verwendet. Zunächst habe ich es bündig auf die linke Stoffseite mit zickzack- Stich aufgenäht (3/2), dann eingeschlagen und von links mit dem vier geteilten Zickzackstich (5/1) fest gesteppt.



Abschließend noch: Badeanzüge nähen macht Spaß und geht mit etwas Übung und Vorarbeit auch recht flott. Ich kann es nur empfehlen.

Julia

Mittwoch, 3. Januar 2018

Me Made Mittwoch Nr. 150 _ Lieblingsstücke aus 2017

 
Heute geht es beim MeMadeMittwoch um die liebsten selbst gefertigten Stücke aus 2017.
Ein Anlass, mal wieder auf diesem sehr verwaisten Blog was zu schreiben.
2017 war für mich kein gutes Jahr. Aber ich habe mich zumindest zum Teil mit diesem Jahr ausgesöhnt und eine solche Aktion, die Lieblinge aus 2017 zu zeigen, ist vielleicht auch eine Möglichkeit, die guten Dinge des vergangenen Jahres zu wahren und die schlechten nach hinten zu schieben. Nicht zu vergessen, aber doch seine Erfahrungen daraus ziehen, lernen und manche Fehler, für die man selbst verantwortlich war, nicht mehr zu machen.

Mein Lieblingsstück aus der Oberbekleidung ist für 2017 diese Jacke.



Ich habe sie oft und gerne an, der Schnitt ist aus der Ottobre woman 2/17 „Bomber“. Leider hat sie beim Maifeuer ein winziges Brandloch bekommen, aber durch den gemusterten und strukturierten Stoff fällt es gar nicht auf.

Gerne genäht und getragen habe ich auch meine „Harriet-Bras“. Für mich einer der besten Bh-Schnitte.



Außerdem war ich sehr froh, dass ich mir endlich eine passende Mütze gestrickt habe, die mich nicht kratzt und gut ausschaut. 



Ich habe sie aus den Resten von einem Tuch („Lily Magnolia“ von Agnes Kutas) nach einer Anleitung von Ysolda Teague („Snapdragan Tam“) gefertigt. Mein absolutes Lieblingsgarn habe ich 2017 auch gefunden: ich liebe dies Zauberbälle von Schoppel, besonders den Zauberball 100. Ich war eigentlich zuvor keine Freundin von Farbverlaufgarnen, aber der Zauberball ist einfach fantastisch. Überhaupt mag ich das Sortiment von Schoppel sehr, was für mich Anlass war, letzten Freitag noch mal nach Wallhausen zu fahren, um mein Lager aufzustocken....

Mehr Lieblingsstücke 2017 findet ihr auf dem MeMadeMittwochBlog.

Julia

Mittwoch, 6. September 2017

Me Made Mittwoch Nr. 149

 
Nach der Sommerpause des MeMadeMittwoch und nach meiner noch längeren Blogpause, melde ich mich zurück. 
Beim MeMadeMittwoch ist heute Mottotag: „Mein schönstes Fereinerlebnis“. 
Ich bin ja in der glücklichen Lage, dass ich noch Ferien habe, das heißt, mein schönstes Erlebnis könnte noch kommen oder zumindest das schönste Erlebnis, das ich fotographisch festgehalten habe. Denn wenn ich mich für eines meiner schönen Ferienerlebnisse, als das schönste entscheiden muss, dann würde ich eines wählen, wo ich leider meinen Foto vergessen habe.
Ich war mit der Familie Wandern in der Schweiz und eine längere Wanderung hat mir am besten gefallen. Wir sind dabei über den Pass Diesrut zur Greina und weiter zur Terrihütte und zurück gelaufen. Die Greina ist sehr beeindruckend und wir hatten dazu noch perfektes Wetter, außerdem war ich natürlich super stolz wie gut und sicher meine Kinder gelaufen sind. Anders als die meisten Wanderer, bin ich dabei, wenn es das Wetter zulässt, immer im selbst genähten Rock unterwegs. So schlage ich nun den Bogen zu der Kleidung, die ich heute zeige.


Die Fotos sind schon etwas älter, aber ich habe dieses Outfit oft und gerne den Sommer über getragen. Der Rock ist nach dem Schnittmuster „Patsy“ von Seamwork, aus einem blau weiß gestreiften Baumwollstoff, den ich aus dem Nachlass einer Schneiderin geschenkt bekommen habe, genäht. Das Schnittmuster finde ich sehr schön, aber es fällt recht weit aus. Ich habe die kleinste Größe gewählt, aber einiges noch weg genommen. 


Für das Oberteil habe ich das Schnittmuster „Skipper Tunic“ von Papercut Patterns gewählt, weil ich den Ausschnitt so schön fand. Ich habe einen Stoff aus meinem Lager gewählt, der aus zwei übereinander liegenden dünnen Stoffen besteht. Am Oberteil habe ich keine Änderungen vorgenommen, ich könnte mir vorstellen, auch noch eine andere Variante der Skipper Tunic zu nähen.

Von welchen Ferienerlebnissen die anderen Teilnehmerinnen beim MMM berichten, das könnt ihr hier nachlesen.

Julia

Mittwoch, 5. Juli 2017

Me Made Mittwoch Nr. 148

Bevor sich der MeMadeMittwoch in die Sommerpause verabschiedet, schaffe ich es doch tatsächlich mal wieder mit zu machen. Heute geht es dabei wieder traditionell um das Thema „Ich packe meinen Koffer...“. 
Ich packe meinen Koffer erst in einigen Wochen, aber trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass ich dieses Kleid mit einpacke.



Es ist aus einem dickeren Strickstoff, der vermutlich einen hohen Baumwollanteil hat, ansonsten Poly und Elasthan. Außerdem ist ein Glitzerfaden in den dunkelblauen Streifen mitgestrickt und erstaunlicherweise kratzt dieser gar nicht. Ich habe den Stoff beim Sonderverkauf des hiesigen Oberbekleidungsherstellers erworben und bin bisher ganz angetan.

Das Schnittmuster des Kleides nennt sich „Solange“ und ihr findet es in der La Maison Victor Juli/August 2017. Der Schnitt lässt sich gut nähen und die Passform ist o.k., auch wenn bei mir jetzt kein Schlankmachkleid entstanden ist. (Vielleicht hätte ich wie Obelix Längsstreifen nehmen sollen....)


Im Rückenteil befindet sich ein sichtbarer Reißverschluss. Der Reißverschluss hat mehr dekorativen Charakter, denn Anziehen kann ich das Kleid auch bei geschlossenem Reißverschluss.

Ich finde aber, dass dieser sichtbare Metallreißverschluss, den Schnitt erheblich aufwertet, daher hatte ich mich auch entschlossen, mich brav an die Anleitung zu halten und nicht nur schnell schnell fünf Teile zusammenzunähen. 



Neben dem Reißverschluss hat das Kleid nämlich auch noch Nahttaschen, die man vielleicht erahnen kann. 


Die Anleitung war gut verständlich und wenn ich nicht einen zu breiten Vliesstreifen im Bereich der Reißverschlussansatznaht aufgebügelt hätte, dann sähe die Innenverarbeitung mit dem Ripsband und dem Schrägband, hier auch recht ordentlich aus. Aber ich will jetzt nicht motzen, ich bin zufrieden.





So, nun aber die Urlaubsgarderobe der anderen MMM-TeilnehmerInnen angeschaut.




Julia